Darstellung im Dom zu Brixen, Südtirol - © Sonntagsblatt für Steiermark / Neuhold

Mariä Himmelfahrt - Sonntagsblatt für Steiermark / Neuhold

Mariä Himmelfahrt

Namenstag: Stella, Assunta, Rupert, Bernhard, Stephan

"Er erhöht die Niedrigen" (Lukas 1,52)

Dieses Fest im August entstand schon um 450 n. Chr in Jerusalem, um die "Entschlafung Marias" und ihre Vollendung in Gott zu feiern.

Katholischer Glaube lehrt: Maria, die Mutter Jesu, ist am Ende ihres irdischen Lebens „mit Leib und Seele“ in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen worden. Sie ist das Urbild des erlösten Menschen. An ihr zeigt Gott exemplarisch, zu welchem Ziel jeder Mensch berufen ist:

"Wer siegt, der darf mit mir auf meinem Thron sitzen, so wie auch ich gesiegt habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe." (Christus in Offenbarung 3,21)

Dogma als Hoffnungsbild für alle

Im Jahre 1950 bekräftigte Papst Pius XII. diese altchristliche Glaubensüberzeugung durch die Verkündigung eines eigenen Dogmas. Wenn die katholische Kirche etwas als „Dogma“ bezeichnet, weist sie die Gläubigen darauf hin, dass Gott ihnen hier etwas Wesentliches für ihr Leben sagen will.

„Allmächtiger, ewiger Gott, du hast die die selige Jungfrau Maria mit Leib und Seele zur Herrlichkeit des Himmels erhoben. Gib, dass wir auf diese Zeichen der Hoffnung und des Trostes schauen und auf dem Weg bleiben, der hinführt zu deiner Herrlichkeit.“
(Aus der römischen Liturgie vom 15. August)

kv



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